geheimnisvoll zum seitensprung

Das Verbotene sorgt für weiche Knie!
Ein Seitensprung Erlebnisbericht.


Ich bin total froh, dass ich mich getraut habe! – Den Gedanken hatte ich insgeheim schon länger gehegt, aber ohne den guten Rat meiner Freundin Nadine hätte ich wohl kaum gewagt, im Internet nach einem Seitensprung zu suchen. Zu viele Zweifel hätten mich davon abgehalten: Was für Typen verbergen sich hinter den möglichen Partnern? Wie organisiere ich das Treffen? Und wie sollte ich den Seitensprung vor meinem Ehemann geheim halten?

Doch Nadine nannte mir eine seriöse und vor allem niveauvolle Seite. Mir wurde erst jetzt so richtig klar: Auch Menschen mit Anspruch haben sexuelle Fantasien.
Und auf dieser Seite ist ja wirklich alles genau erklärt, auch was das Verwischen von Spuren angeht. Kurzum, ich habe mich also angemeldet und in den Profilen nach einem passenden Partner für eine Nacht geforscht.

Schon bald bin ich fündig geworden und habe supersüße E-Mails bekommen. Es ging nicht sofort um ein Dating, nein, wir haben uns ausgetauscht über unsere Interessen, bis wir sicher waren, dass wir ein Treffen wagen wollten. Wir haben uns Fotos geschickt und uns Kosenamen gegeben. „Geheimnisvolle Katze und verlockender Stern" hat er mich genannt. Und die Töne wurden von Mail zu Mail romantischer, sodass ich voller Vorfreude und Ungeduld dem Date entgegen gefiebert habe.

Nachdem ich alles gut organisiert hatte – vor allem auch für ein Alibi gesorgt hatte – konnte das Rendezvous stattfinden. Ich hatte zuvor nicht das Ausmaß erahnt, in dem besonders das Verbotene und das Unbekannte für weiche Knie sorgen. Dieses extreme Gefühl allein war das Abenteuer ja fast schon wert!

Mein Seitensprungpartner und ich waren uns gleich einig gewesen, dass wir uns in einem Viersternehotel etwas außerhalb der Stadt treffen wollten. In dem Restaurant des Hotels lässt sich genüsslich speisen und während des Menüs ist Zeit genug zu schauen, ob die Chemie stimmt.
Ich kann nur sagen, dass meine Erwartungen nicht im Geringsten enttäuscht, sondern noch übertroffen wurden. Mein Partner war gutaussehend, er hatte bei seiner Selbstdarstellung keineswegs übertrieben. Er kennt sich aus mit gutem Wein und schätzt wie ich die gehobene Küche.
Bei einem Menü mit leichten Speisen von der Steinpilzessenz über das edle Filet bis hin zu einem Hauch von Erdbeer-Vodka-Mousse, kam eine richtige Flirtatmosphäre auf. Die Speisen, der leicht perlende Wein und die fast geflüsterten Gespräche wirkten ein bisschen wie Aphrodisiaka auf mich. – Und ich glaube, auf ihn auch.

Obwohl unsere Absicht eigentlich klar war, blieb die Aufregung präsent; denn natürlich war auch jetzt noch ein Rückzieher möglich. Aber zum Glück harmonierten wir perfekt und nicht im Traum wäre mir eingefallen, auf die erotischen Stunden im Anschluss zu verzichten. Während ich meinen dunkelroten Lippenstift auf der Damentoilette noch einmal nachzog, hatte er eine Flasche Champagner aufs Zimmer bestellt. Sekt hätte es auch getan, aber so wie es war, war es schon perfekt. Wir fuhren allein im Fahrstuhl nach oben und berührten uns das erste Mal. Und ehrlich gesagt, was ich im Hotelzimmer dann erleben durfte, hatte ich seit Jahren entbehrt.

Meiner Freundin Nadine bin ich sehr dankbar. Denn auch wenn ich meinen Partner nicht verlassen will: Wann immer ich an diese Stunden denke, lächle ich heimlich in mich hinein.

Und ich bin mir sicher, dass das nicht mein letzter Seitensprung war.

 

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